#1 FSJler am Theater

#1 FSJler am Theater

Theaterberufen wohnt ein besonderer Zauber inne. Hier ist kein Tag wie der andere, alles ist möglich. Der Bühnenzauber zieht auch in die Büros und Arbeitsbereiche hinter den Kulissen ein. Doch was macht eigentlich ein Beleuchtungsmeister, wozu sind Dramaturgen da und wie sieht der Arbeitsalltag eines FSJlers aus? All dies wollen wir hier für euch lüften! In dem ersten Beitrag der Reihe beschreibt uns unsere FSJlerin Isabella ihren Arbeitsalltag an der Parkaue. Continue reading →

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Future.Lab 1.0 – Abstecher in die Zukunft

Future.Lab 1.0 – Abstecher in die Zukunft

Eine Woche lang haben Kinder und Wissenschaftler*innen in unserer Herbstferienwerkstatt an der Zukunft gebastelt. Unser FSJler Jona hat einige Ideen festgehalten und Kommentare der kleinen und großen Forscher dazu gesammelt.

 

Das hier ist ein Energiewagen. Überall hin transportable Energie. Und diese Energie kannst du in deinen Körper sozusagen aufnehmen und dann ist das der Ersatz für zum Beispiel das Mittagessen.

 

 

 Wir haben einen Helm erfunden, der kann Post aus der Zukunft empfangen, durch diese Antennen hier. Und wenn dann Leute aus der Zukunft in die Vergangenheit schreiben, dann nehmen wir das auf und können das dann laut vorlesen.

 

Also diese Sprache (Gescheral) werden wir in der Zukunft sprechen, denn die deutsche Sprache war zu kompliziert für die Leute. Und die haben dann einfach das Wichtigste gelassen und dann die unwichtigen kleinen Wörter einfach raus genommen. Sie haben es geändert, damit es einfacher ist für alle.

Pö nen du? Lu nen […] Uschendu pak arisona aloga düt tupalo.

 

Der [Roboter] hat Hände, insofern kann der ganz viel machen. Der kann helfen.

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Wer bin ich?

Wer bin ich?

Großes Gezeter hört man zurzeit auf und um und unter unseren Bühnen. Alle gehen sie auf die Barrikaden – der Vorhang meckert, die Bestuhlung quengelt, die Scheinwerfer flackern wütend auf. Der Vorwurf: über die Bühnen wird ständig gesprochen und der Rest? Bleibt hinter den Kulissen? Nicht mit uns! Unsere Redaktion hat sich erweichen lassen und die Rubrik „Wer bin ich?“ ins Leben gerufen. Hier erzählen unsere bühnentechnischen Raffinessen ab jetzt ihre ganz persönliche Geschichte. Könnt ihr erraten, wer sich hinter dem heutigen Text verbirgt? Die Kommentarfunktion ist hiermit mit Konfetti und Trompeten eröffnet!

Über mir drehen sich die Bretter, die die Welt bedeuten. Auf mir explodiert es, raucht es, schreit man. Über mir ziehen ganze Jahrhunderte vorbei, steht von Emilia Galotti bis Robinson Crusoe, von Dornröschen bis zum Zauberer von Oz jeder auf meinem Dach. Auf mir ist schon so einigen speiübel geworden und durch mich wurden schon hunderte von Schauspieler*innen im Alter von 0 bis 99 verschluckt. Ich kann mich mit einer Geschwindigkeit von 0,3 Metern pro Sekunde um die eigene Achse drehen. Ich bin wendig. Am liebsten drehe ich Pirouetten – ich zaubere sie links herum und rechts herum, die talentiertesten Eiskunstläufer der Welt erblassen neben mir. Manche weichen ab von mir, haben sogar Angst. Auf mir wird gekichert, geschrien, gelacht und geweint. Gestritten, geliebt und gespielt. Diskutiert, verschüttet und gehüpft. Gejagt, gefeiert und verbeugt. Ich tanze in jedem Takt und zu aller Musik, von Henry Purcell über The Bangles und Yung Hurn bis hin zu Kalle Krass. Beyoncé gefällt mir besonders gut. Ich bin ungeheuer klug, ich lauschte ihnen schon allen. Reden von Schiller habe ich gehört und Gerhart Hauptmann, aber auch Max Frisch und Michael Ende. Früher dachten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe, dass wisst ihr alle. Man ging davon aus, die Erde in ihrer Beschaffenheit sei wie ich – dieser Gedanke gefällt mir besonders gut. Manchmal treten auf mir Figuren auf, die zu dieser Zeit noch lebten. Ihnen lausche ich besonders gerne und stelle mir vor wie ich die Welt und die Welt mich umschließt. Manchmal werde ich ganz rot, wenn eine Künstler*in eine verrückte Idee hat, auch in gelb, grün und grau habe ich mich schon verwandelt. Gras ist auf mir schon einiges gewachsen und Wasser geflossen, Erde wurde verteilt und Dinge zerquetscht oder gebaut. Ihr werdet jetzt denken ich sei, wer sonst, die Bühne. Aber Madame steht heute zur Abwechslung einmal nicht alleine im Rampenlicht. Schluss damit. Zurück zu mir, denn wenn ich ins Rollen komme treten sie alle zurück: der Eiserne Vorhang versteckt sich, der Schnürboden zittert und sogar der sonst so schillernde Stoff der die Bühne vom Zuschauerraum trennt, tritt langsam seinen Rückzug an. Dann ist es Zeit für meinen Auftritt!

Posted by Bernadette Binner in Allgemein, Hinter den Kulissen!, 0 comments
Hallo Welt!
Foto von Volker Metzler

Hallo Welt!

Wir haben ein Schloss besetzt. Ein Schloss wie aus dem Märchen - mit Türmen, Schlossgespenst und drei Bühnen. Ohne viel Prunk und doch sehr glänzend. Der ideale Ort für einen neuen Spielplatz! Hier gibt es viele Geheimnisse, in jeder Ecke versteckt sich eins. Ab heute werden wir all diese hier auf unserem Blog für Euch lüften. 

In den nächsten Tagen und Wochen versorgen wir Euch mit Informationen. Ab und zu könnte es dabei wild zugehen. Wundert Euch nur nicht, wenn auch mal der Schnürboden das Wort ergreift oder skurrile Figuren aus dem Nichts auftauchen und Euch verschlüsselte Botschaften hinterlassen. Hier ist fast alles möglich.

Es warten viele Überraschungen, denn diese Spielzeit gibt es so viel Neues: Neues Schloss. Neue Bühnen. Neuer Glanz. Neue Kantine. Neue Büros. Neues Atrium. Und das Beste: Noch mehr neues und prickelndes Programm, über das wir Euch berichten!

Seid dabei, wenn es heißt:

Das Theater an der Parkaue öffnet seine Pforte. Und alle dürfen rein!

Euer ParkaueBlog-Team ♥

                                                  

 

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