Ja. Tatsache. Mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur am THEATER AN DER PARKAUE in der Theaterpädagogik läuft jetzt schon ziemlich exakt 5 Monate. Damit ist eigentlich noch nicht ganz die Hälfte meines FSJ’s erreicht, aber in weiteren 5 Monaten ist die jetzige Spielzeit zu Ende. Die anschließende Spielzeitpause heißt für das Theater: Licht aus und Vorhang zu. Für mich bedeutet das, ab Juli erstmal ordentlich Urlaub und noch ein bisschen zuhause arbeiten. Die letzten zwei Augustwochen bin ich dann wieder in der Parkaue und das pünktlich zum Start der neuen Spielzeit 20/21, bis dann am 31. August mein FSJ endet.

Bis dann mein FSJ endet…Das scheint gar nicht mehr in so weit entfernter Zukunft, wenn ich bedenke wie schnell die Zeit bis hier her vergangen ist. Wie schnell die letzten 152 Tage vergangen sind. Hat mein Freiwilliges Jahr nicht gerade erst angefangen?!

Ich weiß noch genau, wie ich im September mein FSJ gestartet habe. Ich war total aufgeregt, weil so viel Neues auf mich zukommen würde. Zum ersten Mal richtig arbeiten. So richtig mit einer 39-Stunden-Woche. Das aber gleichzeitig an einem Ort, der mir von niemandem vorgeschrieben wurde, sondern für den ich mich selbst entschieden habe. Dazu kamen dann noch die ganzen neuen Gesichter und die neuen Aufgaben. Eigentlich kann man es wirklich einen neuen Lebensabschnitt nennen, der Anfang September für mich begonnen hat.

Und jetzt, nach etwa einem halben Jahr, fühlt sich alles doch schon vertraut an. Der gewohnte Weg ist jetzt der zum Theater und nicht mehr der zur Schule. Jeden Morgen meinen Büroschlüssel beim Pförtner abholen, der bereits meinen Namen kennt und dann Fahrstuhl fahren. Die entsprechenden Knöpfe drücke ich mittlerweile automatisch. Im Haus fühle ich mich schon lange nicht mehr als die Neue. Und dann die ganzen Theaterstücke. Ich schaue so viele wie möglich. Die Karten dazu kriege ich gratis. Aktuelle Bilanz: 17 von 30 Inszenierungen, die diese Spielzeit laufen oder noch laufen werden. Ein solider Halbzeitstand behaupte ich.

Zwischen Workshopvorbereitungen und -durchführungen, der Co-Leitung eines Theaterclubs, dem Schreiben von Blogbeiträgen, wie diesem, und noch mehr, versuche ich Anna, die FSJlerin aus der Ton- und Videoabteilung so oft wie möglich zu sehen. Ich bin extrem glücklich über die Zeit, die ich hier verbringen durfte und noch verbringen darf. Nicht nur, weil ich bisher viele Aufgaben übernehmen konnte und mir Verantwortung anvertraut wird, sondern auch, weil ich hier super Menschen um mich habe und Freundschaften knüpfen konnte. Warum hört sich das so kitschig an? Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die nächste Hälfte meine Freiwilligen Sozialen Jahres für mich verlaufen wird. Vor mir liegt nämlich noch ein halbes Jahr voll von neuen Projekten, Premieren (plus Premieren-Partys) und bestimmt noch ganz viel Unerwartetem!

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